Entwickler: Bioware  Publisher: Electronic Arts
Genre: Rollenspiel  Plattform(en):  PCXBOX360PS3

Release: 06.11.2009
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Dragon Age: Origins - Die Welt von Ferelden
Amaranthine
Geschrieben von Kithaitaa am 18. März 2010 um 13:04


Das Arltum Amaranthine liegt an der nordöstlichen Küste Fereldens. Das Wache Meer ist für seine Launen bekannt, und die Stürme, die aus dem wärmeren Norden hereinbrechen, sind wild und grausam. Über diesen wilden Gewässern erhebt sich die Stadt Amaranthine, die im Laufe der Zeit von einem bescheidenen Fischerdorf zu einer wohlhabenden Hafenstadt und einem Handelszentrum im Norden Fereldens herangewachsen ist. Immer und immer wieder brandeten Not und Elend wie die sturmgepeitschten Wellen des Wachen Meeres gegen Amaranthine, und stets zerbrachen diese Katastrophen an den Mauern der Stadt. Die Bewohner Amaranthines überlebten die orlaisianische Besatzung ebenso wie die folgende Brandschatzung der Stadt durch die abrückenden Feinde. Und so gibt es eines, dessen sie sich gewiss sind: Die Stadt wird für alle Zeiten als Zeichen der Stärke und Standhaftigkeit des Volkes von Ferelden stehen.




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Dragon Age: Origins - Die Welt von Ferelden
Knorrenwald-Hügel
Geschrieben von Kithaitaa am 18. März 2010 um 13:00



Im Westen Amaranthines liegt ein Gebiet, das wegen der toten, verkrümmten Bäume, die das Bild bestimmen, Knorrenwald-Hügel genannt wird. Aus unerfindlichen Gründen sind diese Hügel so unwirtlich und karg, dass sie einen gewaltigen Kontrast zu dem fruchtbaren Ackerland im Rest des Arltums Amaranthine bilden. Gewaltige Lawinen an den zerklüfteten Hängen der Knorrenwald-Hügel haben im Laufe der Jahre unzählige Leben gefordert, und es gibt Geschichten über tückische Krater, die sich plötzlich in scheinbar festem Untergrund auftun. Gerüchte besagen, unter den Hügeln verlaufe ein Abschnitt der Tiefen Wege, der langsam beginnt, in sich zusammenzufallen. Allerdings sind nur wenige mutig oder töricht genug, um sich auf die Suche nach der Wahrheit zu begeben.


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Dragon Age: Origins - Die Welt von Ferelden
Drake's Fall
Geschrieben von Kithaitaa am 3. März 2010 um 12:29


Tief verborgen im Süden von Thedas, eingerahmt von hohen, schier undurchdringlichen Bergen, befindet sich ein geheimnisvoller Ort. Die Legenden besagen, dass die Drachen hierher kommen, um zu sterben. Dort lädt die ursprüngliche und wilde Landschaft geschwächte Tiere ein, sich niederzulegen und die eisige Kälte von sich Besitz ergreifen zu lassen. Die Einwohner des Tevinter Imperiums glauben diesen Mythen und gehen sogar einen Schritt weiter. Ihrer Meinung nach beherbergen die Gebeine der verstorbenen Bestien unvorstellbare Kräfte, die man sich selbst zueigen machen kann. Sie machten sich auf die Suche, diesen geheimnisvollen Ort ihrer Legenden zu finden. Schließlich hatten sie Erfolg und tauften den Platz, wo zahlreiche Knochen aufgetürmt lagen Drake´s Fall...





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Dragon Age: Origins - Die Welt von Ferelden
Wending Woods
Geschrieben von Kithaitaa am 22. Februar 2010 um 17:27


Die Wending Woods sind ein Gebiet von bewaldeten Hängen und üppiger Grünheit, geteilt durch die als Pilgerpfad benannte Handelsroute, die ihren Namen den gläubigen Anhängern Andrastes verdankt, die genau jenen Pfad bewanderten, um Amaranthine zu erreichen, und die alte Relikte liegen liessen, um Andraste und den Erbauer zu ehren. Jahrelang waren die Wälder als Ort für atemberaubende Schönheit und Ruhe bekannt, aber das änderte sich vor wenigen Monaten: Ein Clan von Dalish Elfen errichtete ihr Lager in den Wäldern, und ihre Nähe zu den Dorfbewohnern beunruhigt die Einheimischen. Noch schlimmer sind allerdings die umherstreifenden Banden von Dunkler Brut, die gesehen wurden, und die sich zweifelsohne für einen schändlichen Zweck versammeln. Jetzt können die Einwohner Amaranthines nur beten, dass jegliches Übel in den Wending Woods vorüber geht.





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Dragon Age: Origins - Die Welt von Ferelden
Kal'Hirol
Geschrieben von Kithaitaa am 22. Februar 2010 um 17:06


Die Zwergenfestung von Kal'Hirol war lange als Lernzentrum für die Schmiedekaste bekannt. In diesen Workshops ersann der Paragon Hirol seine berühmten Verbesserungen der Belastbarkeit und Kraft der Golems. Auch entwickelte dort der Lieblingsstudent Hirols eine Methode, um Lyrium zu speichern, die noch heute benutzt wird. Diese Durchbrüche bescherten Kal'Hirol grossen Reichtum, man sagt, dass die Korridore dort mit Gold und Silber geschmückt sind. Aber der Niedergang von Kal'Hirol ist geheimnisumwoben. Alles was bekannt ist, ist dass die Elite der Festung eines Tages in Orzammar auftauchte, erschöpft und verzweifelt aufgrund des Verlusts ihrer Heimat.




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Dragon Age: Origins - Die Welt von Ferelden
Vigils Festung
Geschrieben von Kithaitaa am 22. Februar 2010 um 17:00


Amaranthine war die erste Arlschaft von Ferelden, die an die Orlesianischen Besetzer fiel. Als die Hafenstadt brannte, floh die Herrscherfamilie, die Howes, aufs Land, um einen Guerilliakrieg gegen die Invasoren zu kämpfen, der noch vier Generationen dauerte. Egal, wie hoch das Kopfgeld war, das die Orlesianer versprachen, sie konnten die gerissenen Howes und ihre immer grösser werdende Schar an Sympathisanten nicht loswerden. Die Howes wählten Vigils uralte Festung als ihre primäre Operationsbasis und versteckten die ganze Rebellion innerhalb des riesigen Komplexes von Lagerräumen und Höhlen unterhalb von „The Vigil“ – direkt unter den Nasen ihrer Gegner. Als die Orlesianer endlich besiegt waren, wurde die Flagge Amaranthines unter Siegesschreien zuerst in Vigils Festung gehisst.

Vigils Festung wurde die neue Heimat der Howes. Aber nach Jahren des treuen Dienstes für die Königsfamilie, brachten die Ambitionen Rendon Howes Tod und Ruin über seine Familie. Jetzt gehören Vigils Festung und die Arlschaft Amaranthine den Grauen Wächtern. Die Mauern von Vigil waren bemannt seit der Zeit der Kriege mit den Awar-Barbaren. Das Greifenbanner ist nur das jüngste in einer langen Kette. Wie lange werden die Farben der Wächter fliegen?




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Dragon Age: Origins - Die Welt von Ferelden
Schwarzmarschen
Geschrieben von Kithaitaa am 22. Februar 2010 um 16:52



Die Schwarzmarschen sind ein düsterer und verlassener Ort. Alle, die einen jener einsamen Pfade zwischen den Bäumen bereisen, werden von einem bedrückenden Gefühl des Grauens befallen. Nichts bewegt sich in den Marschen, denn sogar Vögel und Biester spüren die Fäulnis in der Luft und wagen es nicht, ihr zu nahe zu kommen. Aber die Schwarzmarschen waren nicht immer so. Einst, vor vielen Jahren, war dort ein belebtes Dorf. Täglich kamen Boote und Schiffe in dem kleinen Hafen an. Aber dann, eines Tages, war alles vorüber. Die wenigen mutigen Seelen, die in die Marschen reisten, um das Schicksal der Dorfbewohner zu untersuchen, fanden verbrannte Ruinen und keine Lebenszeichen. Als die Jahre vergingen, wurden merkwürdige Kreaturen und unheimliche Lichter in den Marschen gesehen, was dazu führte, dass man glaubte, dort würde es spuken, und alle, die ihr Leben mochten, taten gut daran, von dort wegzubleiben.


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Dragon Age: Origins - Die Welt von Ferelden
Brecilianwald
Geschrieben von Kithaitaa am 3. Februar 2010 um 22:42


Dieser Wald, der Gegenstand der furchteinflössendsten lokalen Legenden ist, bedeckt einen Grossteil des Ostens von Ferelden. Die Bäume selbst jagen unvorsichtige Reisende und man sagt, dass sogar Werwölfe in seinen Tiefen lauern. Während der Besetzung des Landes durch das Tevinter Imperium benutzten einheimische fereldanische Teyrns den Wald als sicheren Hafen, von wo aus sie Angriffe auf das Tal starteten und die Magier des Imperiums verbrachten Jahrhunderte damit, diese Barbaren aus ihren versteckten Lagern zu treiben – ohne Erfolg.

Schliesslich wurde das Imperium in einem grossen Blutbad aus dem Wald vertrieben, allerdings nicht bevor der Schleier gezogen wurde und eine Flut von Geistern den Wald für immer veränderte. Von den zurückgezogenen und gewalttätigen Dalisch Elfen abgesehen, ist es noch niemals vorgekommen, dass jemand den Brecilianwald betreten hat. Von allen anderen, die es versuchen, wurde nie wieder etwas gehört.





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Dragon Age: Origins - Die Welt von Ferelden
Haven
Geschrieben von Kithaitaa am 15. Oktober 2009 um 17:16


Vor einigen Jahren besuchte ein einsamer Reisender eine Taverne in Denerim und teilte nach zahlreichen Krügen Bier eine der Geschichten seiner Reisen mit dem Wirt. Er behauptete, er habe weit oben im Frostgipfel-Gebirge ein seltsames, friedliches Dorf entdeckt, dessen Bewohner zwar freundlich, aber auch ein wenig reserviert waren. Sie gaben ihm etwas zu essen, tränkten sein Pferd und baten ihn dann, sich umgehend wieder auf den Weg zu machen.



Als er sich damit aber zu viel Zeit ließ, änderte sich plötzlich die Stimmung. Ihre Gesichter wurden hart, Messer wurden gezückt, und die Dorfbewohner erklärten dem Reisenden, dass das Kommende "in Andrastes Namen und zum Wohle aller" geschehe. In Panik floh er aus dem Dorf und war danach nicht mehr in der Lage, den Weg dorthin wiederzufinden. Obwohl sich der Reisende in der Taverne ein Zimmer nahm, schlief er dort nicht ein einziges Mal. Er verschwand noch in derselben Nacht und wurde seither nicht wieder gesehen.





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Dragon Age: Origins - Die Welt von Ferelden
Denerim
Geschrieben von Kithaitaa am 15. Oktober 2009 um 15:31






"Denerim, die Hauptstadt Fereldens, war ursprünglich ein Vorposten des alten Reichs von Tevinter. Als Zeichen der Macht des Reiches ließen dessen Magier an einem Berghang einen dunklen Turm in den Himmel wachsen. Als das Reich schwand, ging der Turm in den Besitz der Teyrns über, die über ein Jahrtausend lang über dieses Gebiet herrschten."

"Als Teil von Fort Drakon steht dieser Turm noch heute und ist für jedes Schiff, das sich der felsigen Küste nähert, schon von Weitem sichtbar. Die Stadt, die sich um ihn herum entwickelt hat, wurde regelrecht aus dem Hang des Berges geschlagen, auf dem er thront. Während des Zeitalters der Drachen ist die Einwohnerzahl Denerims so stark angewachsen, dass die Stadt inzwischen ihre Kapazitätsgrenzen errreicht hat, obwohl die engen, durch ein Netzwerk von Brücken verbundenen, Stadtviertel ohnehin schon mehr oder weniger übereinander gebaut sind. Die engen Gassen des unteren Hafenviertels wirken fast wie ein Labyrinth, und das mit einer Mauer umgebene Gesindeviertel der Elfen ist so überfüllt, dass allein in den letzten zehn Jahren mehrere Säuberungsaktionen nötig waren, um die Ordnung aufrechtzuerhalten."

"Im Rest der Welt ist Denerim vor allem als Andrastes Geburtsort berühmt. Das unscheinbare Monument, das zu Ehren der Prophetin im Palastviertel errichtet wurde, entspricht allerdings dem typischen Stil Fereldens - es ist ein großer Fels, den eine einfache Friedensbotschaft ziert. Aus allen Ecken des Landes kommen die Gläubigen nach Denerim, um den Geburtsstein zu berühren und ein stilles, respektvolles Gebet zu sprechen. So laufen die Dinge in Denerim ab, und genau so wollen es seine Einwohner haben."

Aus "Auf der Suche nach Wissen: Die Reisen eines Scholaren der Kirche", von Bruder Genitivi




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